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Tamiya  Xanavi Nismo R35 GT-R - Baubericht Teil 2

Das Chassis

Mit der Lackierung hat man den schwierigsten Teil bereits hinter sich gebracht. Auch bei der Bauanleitung haben die Leute von Tamiya gute Arbeit geleistet. Hier sind bereits die alternativen Teile des separat zu erwerbenden Fotoätzsatzes enthalten. Trotzdem sollte man immer wieder seinen Blick zwischen der Bauanleitung des GT-R und der des Fotoätzsatzes schweifen lassen. Nicht zu erwähnen braucht man, so glaube ich, das die Teile vor dem Zusammenbau lackiert/bemalt werden sollten. Das, wie schon erwähnt, recht einfach gehaltene Chassis ist vom Prinzip her schnell zusammen gebaut.

Stichwort fotogeätzte Bremsscheiben:

Um den Bremsscheiben einen realistischer Look zu verpasenn kann man diese z.B. mit Schnirgelpapier in kreisförmig anschleifen und anschließend diese mit verdünnter schwarze Farbe aus dem Tuschkasten anmalen. Anschließend kann man die noch leicht feuchte Farbe mit z.B. einen Haushaltstuch oder Q-Tip abwischen so das nur die Farbe in den den Vertiefungen bleibt.

 

Allerdings nicht wenn man den Unterboden und die vorderen Innenkotflügel mit Carbon Decals, wie sie zum Beispiel von Scalemotorsport (SMS) vertrieben werden, bekleben möchte. Diese  Arbeit nimmt einige Zeit in Anspruch. So wurden beispielsweise am Diffusor zuerst die einzelnen Finnen mit Decals versehen und anschließend die Zwischenräume beklebt. Die Frontpartie blieb ebenfalls nicht verschont und wurde mir Decals aus dem Hause SMS versehen.

 

Das Cockpit

Auch das Cockpit ist gemessen an der Anzahl der Teile sehr übersichtlich gehalten. Lobenswert ist, dass Türverkleidungen als einzelne Bauteile ausgeführt sind. Um den Sitzbezug zu imitieren, wurde dieser mit der Mehlmethode behandelt bevor er in Mattschwarz lackiert wurde.

Stichwort Mehlmethode:

Um Bezug des Sitzes zu imitieren wird dieser zuerst mit Farbe (in diesem Fall habe ich  Revell Aqua Color 08; Mattschwarz verwendet) bemalt und die noch nasse Farbe dann mit Mehl durch ein Sieb bestäubt. Nachdem das Mehl getrocknet ist wird dann der  Sitz mit der Airbrush Gun lackiert.

Das Cockpit selbst ist, wenn erstmal alle Teile laut Bauanleitung bemalt und Decals versehen sind, schnell komplettiert. Damit sind dann schon zwei der drei Hauptkomponenten des Nismo R35 fertig.

Die Decals

Beide Versionen, sowohl die Xanavi als auch die Motul Variante, werden mit mehr als 100 Decals versehen. Das klingt erstmal viel ist aber gar nicht so schlimm.

Es empfiehlt sich zuerst die Flächendecals 1 bis 4 aufzubringen. Doch Vorsicht ist geboten, denn die Decals sind sehr knapp bemessen, schnell entsteht ein Lücke die anschließend nicht mehr verdeckt werden kann.

Die Decals (Nr.9 und 10) auf dem Dach sollte man erst ganz zum Schluss aufbringen.

Bevor die Decals auf dem Chromdach aufgebracht werden sollte man dieses mit einer Schicht Klarlack versiegeln. Dieses habe ich erst später herausgefunden als ich die ersten „Kratzer“ in dem Chrom hatte.

Das Chromdach soll laut Bauanleitung erst angebaut werden wenn schon die Karosserie mit dem Chassis verbunden ist. Dieses erschwert jedoch eine Versiegelung der Decals mit Klarlack.

Um die Decals auf dem Dach anzubringen habe ich das Chromdach auf die Karosserie aufgelegt und an den entsprechenden Stellen die Decals eingeschnitten so das ich das Dach anschließend wieder entfernen konnte.

Abschließend versiegelte ich die Decals noch mit einer Schicht Klarlack.

 

Der mit Carbondecals beklebte Diffusor

Ebenfalls mit Carbondecals versehen, das Cockpit

Die Vorderachse des Xanavi Nismo GT-R

Hier die Hinterachse des Xanavi Nismo GT-R

Einige aber noch nicht alle Decals sind auf der Haube aufgebracht